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<title>Die Aktion</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Die Aktion</span></h1>
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<p><b>Die Aktion</b> war eine von <a href="Franz_Pfemfert" title="Franz Pfemfert">Franz Pfemfert</a> von 1911 bis 1932 herausgegebene literarische und politische Zeitschrift, die dem <a href="Expressionismus_(Literatur)" title="Expressionismus (Literatur)">Expressionismus</a> zum Durchbruch verhalf und für eine undogmatische linke Politik stand. Anfangs erschien <i>Die Aktion</i> wöchentlich, ab 1919 vierzehntäglich, ab 1926 nur noch unregelmäßig.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h2></div>
<p>Pfemfert hatte ab 1904 für einige Zeit (unter anderem gemeinsam mit <a href="Herwarth_Walden" title="Herwarth Walden">Herwarth Walden</a>, dem späteren Herausgeber der Zeitschrift <i><a href="Der_Sturm_(Zeitschrift)" title="Der Sturm (Zeitschrift)">Der Sturm</a></i>) an der von <a href="Senna_Hoy" title="Senna Hoy">Senna Hoy</a> herausgegebenen <a href="Anarchismus" title="Anarchismus">anarchistischen</a> Zeitschrift <i><a href="Kampf_(Zeitschrift)" title="Kampf (Zeitschrift)">Kampf</a></i> mitgearbeitet, durch die er mit zahlreichen modernen Autoren, Künstlern und Intellektuellen, die in Opposition zum wilhelminischen Kaiserreich standen in Kontakt kam. Danach arbeitete er für <i>Das Blaubuch</i> und schließlich für den <i>Demokrat</i>, dessen Mitherausgeber er 1910 wurde. In dieser radikaldemokratischen Zeitschrift, die er gemeinsam mit dem <a href="Freidenker" title="Freidenker">Freidenker</a> und Sozialdemokrat Georg Zepler (1859–1925) herausgab, veröffentlichte er Texte zahlreicher Autoren, die kurz danach auch <i>Die Aktion</i> prägen sollten. Anfang 1911 kam es zum Bruch mit Zepler, als dieser eigenmächtig einen Beitrag von <a href="Kurt_Hiller" title="Kurt Hiller">Kurt Hiller</a> aus dem Blatt entfernen ließ. Nun stand für Pfemfert fest: Er brauchte sein eigenes Heft.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_der_Zeitschrift">Geschichte der Zeitschrift</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1911–1914:_Expressionismus_und_Internationalismus"><span id="1911.E2.80.931914:_Expressionismus_und_Internationalismus"></span>1911–1914: Expressionismus und Internationalismus</h3></div>
<p>Schon am 20. Februar 1911 erschien die erste Nummer der <i>Aktion</i> mit dem Untertitel „Zeitschrift für freiheitliche Politik und Literatur“, der 1912 in „Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst“ abgeändert wurde. Durch den Kontakt zu Hiller und dessen Freunden im <i><a href="Der_Neue_Club" title="Der Neue Club">Neuen Club</a></i>, die unter der Bezeichnung <i><a href="Neopathetisches_Cabaret" title="Neopathetisches Cabaret">Neopathetisches Cabaret</a></i> Leseabende mit <a href="Expressionismus#Expressionismus_in_der_Literatur" title="Expressionismus">expressionistischen</a> Künstlern organisierten, wurde <i>Die Aktion</i> rasch zum führenden Organ der neuen Richtung. Da es Pfemfert gelang, viele Autoren schnell bekannt zu machen und auch Verbindungen zu Verlegern wie <a href="Ernst_Rowohlt" title="Ernst Rowohlt">Ernst Rowohlt</a> und <a href="Samuel_Fischer_(Verleger)" class="mw-redirect" title="Samuel Fischer (Verleger)">Samuel Fischer</a> herzustellen, hatte er, obwohl er keine Honorare bezahlte, doch immer ausreichend Beiträge von hoher Qualität. Ab 1913 erschienen mehrere Sonderhefte, die nur Lyrik enthielten, darunter eine Nummer, die er ausschließlich dem Werk des im Januar 1912 jung verstorbenen <a href="Georg_Heym" title="Georg Heym">Georg Heym</a> widmete. Ab 1914 nahm der Anteil der grafischen Arbeiten zu, wobei besonders ausdrucksstarke Holzschnitte das Erscheinungsbild der Zeitschrift prägten.
</p><p>In der ersten Nummer umriss Pfemfert das Ziel der <i>Aktion</i> wie folgt:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„<i>Die Aktion</i> tritt, ohne sich auf den Boden einer bestimmten politischen Partei zu stellen, für die Idee der Großen Deutschen Linken ein. <i>Die Aktion</i> will den imposanten Gedanken einer ‚Organisierung der Intelligenz‘ fördern und dem lange verpönten Wort ‚Kulturkampf‘ […] wieder zu seinem alten Glanze verhelfen. In den Dingen der Kunst und Literatur sucht <i>Die Aktion</i> ein Gegengewicht zu bilden zu der traurigen Gewohnheit der pseudoliberalen Presse, neuere Regungen lediglich vom Geschäftsstandpunkt aus zu bewerten, also sie totzuschweigen.“<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Bis 1914 versuchte Pfemfert, über <i>Die Aktion</i> politischen Einfluss auf die <a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a> auszuüben, wobei er hoffte, links-revolutionäre und anarchistische Strömungen in die Partei tragen zu können. In Leitartikeln kritisierte Pfemfert dabei die chauvinistische und oft opportunistische Haltung der Partei und forderte sie auf, sich wieder darauf zu besinnen, dass die Sache der Arbeiterbewegung eine internationale sei. Auch anderweitig setzte Pfemfert die Zeitschrift für Kampagnen ein, so für die Freilassung des <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">österreichischen</a> Sexualpsychologen <a href="Otto_Gross" title="Otto Gross">Otto Gross</a>, den dessen Vater, der einflussreiche Kriminologe <a href="Hans_Gross_(Kriminologe)" title="Hans Gross (Kriminologe)">Hans Gross</a>, hatte verhaften und in <a href="Zwangsbehandlung" title="Zwangsbehandlung">psychiatrische Zwangsbehandlung</a> verbringen lassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1914–1918:_Künstlerische_Opposition_während_des_Krieges"><span id="1914.E2.80.931918:_K.C3.BCnstlerische_Opposition_w.C3.A4hrend_des_Krieges"></span>1914–1918: Künstlerische Opposition während des Krieges</h3></div>

<p>Bereits 1914, noch vor Ausbruch des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a>, wurde die Zeitschrift erstmals beschlagnahmt. Wie so häufig im <a href="Deutsches_Kaiserreich" title="Deutsches Kaiserreich">Kaiserreich</a> ging man auch hier gegen eine politisch missliebige Zeitschrift unter dem Vorwand vor, sie habe sittlich anstößige Texte veröffentlicht. Mit Ausbruch des Krieges im August 1914 verschärfte sich die Situation noch, da jetzt eine schärfere <a href="Zensur_(Informationskontrolle)" title="Zensur (Informationskontrolle)">Zensur</a> galt. Pfemfert beschloss deshalb, ab sofort nur noch literarische Texte zu veröffentlichen, um so ein vollständiges Verbot des Heftes zu vermeiden. Erstaunlicherweise gelang dies, und das obwohl Pfemfert in Rubriken wie <i>Ich schneide die Zeit aus</i> hetzerische Artikel aus anderen Zeitungen geschickt montierte, und in einer Briefkastenrubrik Künstler und Intellektuelle, die den Krieg unterstützten, scharf angriff. Auch literarische Publikationen setzte er geschickt im Sinne des <a href="Antimilitarismus" title="Antimilitarismus">Antimilitarismus</a> ein, indem er beispielsweise Gedichte von der Front veröffentlichte, darunter Lyrik von <a href="Oskar_Kanehl" title="Oskar Kanehl">Oskar Kanehl</a> und <a href="Wilhelm_Klemm_(Lyriker)" title="Wilhelm Klemm (Lyriker)">Wilhelm Klemm</a>, die das Grauen des Krieges eindringlich schilderten. Noch kühner war die Herausgabe von Sondernummern, die sich ganz der Literatur eines „Feindeslandes“ widmeten. 1914 erschien eine Sondernummer von <a href="Hans_Flesch-Brunningen" title="Hans Flesch-Brunningen">Hans Flesch-Brunningen</a> mit einem Porträt <a href="Egon_Schiele" title="Egon Schiele">Egon Schieles</a>.
</p><p>Die <i>Aktion</i> war die einzige oppositionelle Literatur- und Kunstzeitschrift während des Krieges und umging mit verdeckendem Schreiben und anderen Mitteln souverän die Zensur, so die Einschätzung von Gerald Raunig in einem Beitrag von 2004.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1918–1925:_Wochenschrift_für_revolutionären_Sozialismus"><span id="1918.E2.80.931925:_Wochenschrift_f.C3.BCr_revolution.C3.A4ren_Sozialismus"></span>1918–1925: Wochenschrift für revolutionären Sozialismus</h3></div>
<p>Nach dem Ersten Weltkrieg wandte sich Pfemfert bald enttäuscht vom Expressionismus ab. Viele Autoren waren ihm nun zu saturiert und nur noch auf Verträge mit großen Verlagen aus. Für den Moralisten Pfemfert war dies Verrat, und nicht zu Unrecht mag er auch gespürt haben, dass die einst rebellische Phase des Expressionismus endgültig vorbei war. In der <i>Aktion</i> erschienen nun in erster Linie politische Texte. Entschieden unterstützte er den <a href="R%C3%A4terepublik" title="Räterepublik">Rätekommunismus</a> und veröffentlichte auch Texte von <a href="Wladimir_Iljitsch_Lenin" title="Wladimir Iljitsch Lenin">Lenin</a> und anderen russischen Revolutionären, so z.&nbsp;B. <a href="Leo_Trotzki" title="Leo Trotzki">Leo Trotzki</a>, mit dem Pfemfert und seine Frau auch persönlich befreundet waren.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits Ende 1918 veröffentlichte die <i>Aktion</i> einen Aufruf des <a href="Spartakusbund" title="Spartakusbund">Spartakusbundes</a>. Nach Gründung der <a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands" title="Kommunistische Partei Deutschlands">KPD</a> machte Pfemfert sein Heft für einige Zeit zum Organ dieser Partei und gab der <i>Aktion</i> dazu den neuen Untertitel „Wochenschrift für revolutionären Sozialismus“. Als die KPD im Oktober 1919 ihren Kurs änderte und <a href="Syndikalismus" title="Syndikalismus">Syndikalisten</a> auszuschließen begann, versuchte Pfemfert in der <i>Aktion</i> noch für einige Zeit, die linke Opposition zu einigen. Ab 1920 jedoch unterstützte er die linkskommunistische <a href="Kommunistische_Arbeiterpartei_Deutschlands" title="Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands">Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands</a> (KAPD) und ab Ende 1921 deren Abspaltung <a href="Allgemeine_Arbeiter-Union_%E2%80%93_Einheitsorganisation" title="Allgemeine Arbeiter-Union – Einheitsorganisation">Allgemeine Arbeiter-Union – Einheitsorganisation</a> (AAUE), deren führendes Mitglied er war. Mitte der 1920er näherte er sich an die <a href="Freie_Arbeiter-Union_Deutschlands" title="Freie Arbeiter-Union Deutschlands">Freie Arbeiter-Union Deutschlands</a> (FAUD) von <a href="Rudolf_Rocker" title="Rudolf Rocker">Rudolf Rocker</a> an und veröffentlichte auch einige Texte von ihm im Heft. Zu dieser Zeit war jedoch schon klar, dass die Revolution in Deutschland gescheitert war.
</p><p>Ab 1913 hatte Pfemfert in der <i>Aktion</i> öfter Artikel gegen den <a href="Antisemitismus_(bis_1945)" class="mw-redirect" title="Antisemitismus (bis 1945)">deutschen Antisemitismus</a> veröffentlicht. Nach dem Krieg engagierte er sich gegen antisemitische Tendenzen in der KPD und der <a href="Kommunistische_Internationale" title="Kommunistische Internationale">Komintern</a>. 1923 dokumentierte sein Artikel <i>Die schwarzweiszrote Pest im ehemaligen Spartakusbund</i> antisemitische Auszüge einer Rede der damaligen KPD-Vorsitzenden <a href="Ruth_Fischer" title="Ruth Fischer">Ruth Fischer</a>, mit der sie <a href="V%C3%B6lkische_Bewegung" title="Völkische Bewegung">völkische Studenten</a> für die KPD zu gewinnen versucht hatte: „Sie rufen auf gegen das Judenkapital, meine Herren? Wer gegen das Judenkapital aufruft, meine Herren, ist schon Klassenkämpfer, auch wenn er es nicht weiß. Sie sind gegen das Judenkapital und wollen die Börsenjobber niederkämpfen. Recht so. Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie.“ Ab 1925 bekämpfte Pfemfert in der <i>Aktion</i> die <a href="Kommunistische_Partei_der_Sowjetunion" title="Kommunistische Partei der Sowjetunion">Kommunistische Partei der Sowjetunion</a> (KPdSU) als „konterrevolutionär“ und bezeichnete <a href="Josef_Stalin" title="Josef Stalin">Josef Stalin</a> als „antisemitischen <a href="Faschismus" title="Faschismus">Faschisten</a>“. Ab 1927 solidarisierten sich Pfemfert und seine aus einer jüdischen Familie stammende Ehefrau <a href="Alexandra_Ramm-Pfemfert" title="Alexandra Ramm-Pfemfert">Alexandra Ramm-Pfemfert</a> mit Leo Trotzki, obwohl sie dessen Niederschlagung des <a href="Kronst%C3%A4dter_Matrosenaufstand" title="Kronstädter Matrosenaufstand">Kronstädter Matrosenaufstands</a> (1921) ablehnten. Sie erklärten Stalins Verfolgung der Trotzkisten aus dessen Antisemitismus. Im Dezember 1928 druckte die <i>Aktion</i> Artikel der <a href="Prawda" title="Prawda">Prawda</a> über „den wachsenden Antisemitismus unter den Jungkommunisten“ nach. 1927 und 1931 verwies sie auf eine <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">nationalsozialistische</a> Broschüre, weil diese den Machtkampf zwischen Stalin und Trotzki als „Kampf Rußlands gegen das Judentum“ darstellte. Ab 1929 übersetzte Alexandra Ramm-Pfemfert Trotzkis Schriften ins Deutsche. Auch im Briefwechsel mit Trotzki thematisierte das Ehepaar Pfemfert öfter Judenfeindschaft unter Kommunisten.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1926–1932:_Die_Aktion_verschwindet"><span id="1926.E2.80.931932:_Die_Aktion_verschwindet"></span>1926–1932: <i>Die Aktion</i> verschwindet</h3></div>
<p>Das Scheitern der Revolution und die Grabenkämpfe zwischen den linken Parteien schadeten auch der <i>Aktion</i>, die entsprechend an Lesern verlor. Zuvor schon hatte sie, durch ihre rein politische Ausrichtung, die nur an Kunst interessierten Leser abgeschreckt. Dazu kam die <a href="Deutsche_Inflation_1914_bis_1923" title="Deutsche Inflation 1914 bis 1923">Inflation</a>. Ab 1927 erschien das Heft nur noch unregelmäßig etwa sechs- bis siebenmal jährlich. 1929 wurde der Untertitel in „Zeitschrift für revolutionären Kommunismus“ geändert, doch da war die <i>Aktion</i> schon kaum mehr existent. Zuletzt wurden Texte, um Platz zu sparen, in immer kleinerer Type gesetzt; 1929 erschienen drei Ausgaben, 1930 eine, 1931 zwei und im August 1932 schließlich die letzte Nummer der <i>Aktion</i>. Neben den genannten wirtschaftlichen und politischen Gründen hat wohl auch Pfemferts sich ab Ende der 1920er Jahre verschlechternder Gesundheitszustand dazu geführt, dass <i>Die Aktion</i> schließlich einging.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Erscheinungsbild">Erscheinungsbild</h2></div>

<p><i>Die Aktion</i> hatte <a href="Quarto_(Papierformat)" title="Quarto (Papierformat)">Quartformat</a>, der Satz war zweispaltig. Anfangs war das Heft in <a href="Fraktur_(Schrift)" title="Fraktur (Schrift)">Fraktur</a> gesetzt, jedoch schon 1912 wurde die <a href="Antiqua" title="Antiqua">Antiqua</a> eingesetzt – passend zur Modernität der Inhalte. Meist begann das Heft mit einem häufig von Pfemfert geschriebenen Leitartikel zu einem politischen Thema. Der Umfang des Heftes betrug in der Regel 14 Textseiten. Die Titelseite, auf der anfangs häufig der Leitartikel erschien, wurde später zu einem Cover umgestaltet, das oft mit expressionistischer Grafik gestaltet war und das Inhaltsverzeichnis enthielt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auflage_und_Finanzierung">Auflage und Finanzierung</h2></div>
<p>Die wirtschaftliche Basis der <i>Aktion</i> war, trotz ihres anfänglichen großen Erfolgs bei der Intelligenz, stets wacklig. Zu den besten Zeiten wurden 7000 Exemplare verkauft. Der Verkaufspreis betrug anfangs 10&nbsp;<a href="Pfennig" title="Pfennig">Pfennig</a>, nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs erst 30, dann 40 und nach 1918 steigert er sich bis auf 80 Pfennig. Um weitere Einnahmen zu erzielen, wurde eine Luxusedition mit einer Auflage von 100 Exemplaren auf <a href="B%C3%BCttenpapier" title="Büttenpapier">Büttenpapier</a> gedruckt und für den vierfachen Preis verkauft. Dazu kamen, da Pfemfert, um unabhängig zu sein, weitgehend auf Anzeigen verzichtete, regelmäßig Veranstaltungen wie Bälle, Lesungen und Vortragsabende. Zuwendungen Dritter lehnte er ab, so zum Beispiel von <a href="Paul_Cassirer" title="Paul Cassirer">Paul Cassirer</a>, der ihm während des Kriegs ein entsprechendes Angebot machte. Ab 1916 erschienen die <i>Aktions-Bücher</i>. Die 1917 gegründete <i>Aktions-Buch- und Kunsthandlung</i>, die von Pfemferts Frau <a href="Alexandra_Ramm-Pfemfert" title="Alexandra Ramm-Pfemfert">Alexandra Ramm-Pfemfert</a> geleitet wurde und die ihren Sitz in der Kaiserallee 222 (heute Bundesallee) in <a href="Berlin-Wilmersdorf" title="Berlin-Wilmersdorf">Berlin-Wilmersdorf</a> hatte, sorgte für weitere Einnahmen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Redaktion_und_Redaktionsbüro"><span id="Redaktion_und_Redaktionsb.C3.BCro"></span>Redaktion und Redaktionsbüro</h2></div>
<p>Anfangs arbeiteten Kurt Hiller und der Anarchist <a href="Anselm_Ruest" title="Anselm Ruest">Anselm Ruest</a> an der Zeitschrift mit. Es kam jedoch schon 1912 zum Bruch mit Ruest, 1913 zum Zerwürfnis mit Hiller. Von 1918 bis 1929 war der Dichter Oskar Kanehl Pfemferts wichtigster Mitarbeiter, und Alexandra Ramm-Pfemfert war regelmäßig an der Arbeit am Heft beteiligt. Zumindest zeitweilig gab es auch eine Sekretärin, Lisa Pasedag.
</p><p>Über ein eigentliches Redaktionsbüro verfügte <i>Die Aktion</i> nie. Das Heft war ein Ein-Mann-Betrieb, die Redaktionsadresse entsprechend die Privatanschrift von Franz Pfemfert: Nassauische Straße 17 in <a href="Berlin-Wilmersdorf" title="Berlin-Wilmersdorf">Berlin-Wilmersdorf</a>. Die Atmosphäre dort hat <a href="Franz_Jung" title="Franz Jung">Franz Jung</a> so beschrieben: „Der Mann, der in Berlin, in der Nassauischen Straße im Hinterhaus im 4. Stock, sozusagen bei offener Tür hinter seinem Schreibtisch gesessen ist, jeder konnte ohne zu klopfen oder zu läuten eintreten und zu ihm sprechen, während er mit einer kleinen Handmaschine sich seine Cigaretten stopfte. Für Pfemfert war jeder, der in den Laden kam, ob er etwas zur Beurteilung brachte oder gedruckt werden wollte, ein Kunde, ein guter oder ein schlechter.“
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fortführung"><span id="Fortf.C3.BChrung"></span>Fortführung</h2></div>
<p>Zwischen 1981 und 2013 setzte <a href="Lutz_Schulenburg" title="Lutz Schulenburg">Lutz Schulenburg</a> <i><a href="Die_Aktion_(Nautilus)" title="Die Aktion (Nautilus)">Die Aktion</a></i> im Verlag <a href="Edition_Nautilus" title="Edition Nautilus">Edition Nautilus</a> fort. Insgesamt erschienen 220 Nummern. Das letzte Heft (September 2013) wurde von Hanna Mittelstädt herausgegeben und ist Schulenburg gewidmet, der einige Monate vorher verstarb.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Künstler_und_Autoren"><span id="K.C3.BCnstler_und_Autoren"></span>Künstler und Autoren</h2></div>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><div class="column-multiple" style="column-width:16em;">
<p><b>Bildende Kunst</b>
</p>
<ul><li><a href="Gerd_Arntz" title="Gerd Arntz">Gerd Arntz</a></li>
<li><a href="Alexander_Archipenko" title="Alexander Archipenko">Alexander Archipenko</a></li>
<li><a href="R%C3%BCdiger_Berlit" title="Rüdiger Berlit">Rüdiger Berlit</a></li>
<li><a href="Otto_Beyer_(Maler)" title="Otto Beyer (Maler)">Otto Beyer</a></li>
<li><a href="Andr%C3%A9_Derain" title="André Derain">André Derain</a></li>
<li><a href="Conrad_Felixm%C3%BCller" title="Conrad Felixmüller">Conrad Felixmüller</a></li>
<li><a href="Lyonel_Feininger" title="Lyonel Feininger">Lyonel Feininger</a></li>
<li><a href="George_Grosz" title="George Grosz">George Grosz</a></li>
<li><a href="Katharina_Heise" title="Katharina Heise">Katharina Heise</a></li>
<li><a href="Hermann_Huber_(Maler)" title="Hermann Huber (Maler)">Hermann Huber</a><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Ernst_Ludwig_Kirchner" title="Ernst Ludwig Kirchner">Ernst Ludwig Kirchner</a></li>
<li><a href="Alfred_Kubin" title="Alfred Kubin">Alfred Kubin</a></li>
<li><a href="Margarete_Kubicka" title="Margarete Kubicka">Margarete Kubicka</a></li>
<li><a href="Stanislaw_Kubicki" title="Stanislaw Kubicki">Stanislaw Kubicki</a></li>
<li><a href="Wilhelm_Lehmbruck" title="Wilhelm Lehmbruck">Wilhelm Lehmbruck</a></li>
<li><a href="Franz_Marc" title="Franz Marc">Franz Marc</a></li>
<li><a href="Henri_Matisse" title="Henri Matisse">Henri Matisse</a></li>
<li><a href="Ludwig_Meidner" title="Ludwig Meidner">Ludwig Meidner</a></li>
<li><a href="Carlo_Mense" title="Carlo Mense">Carlo Mense</a></li>
<li><a href="Max_Oppenheimer_(Maler)" title="Max Oppenheimer (Maler)">Max Oppenheimer</a></li>
<li><a href="Pablo_Picasso" title="Pablo Picasso">Pablo Picasso</a></li>
<li><a href="Adriana_van_Rees-Dutilh" title="Adriana van Rees-Dutilh">Adriana van Rees-Dutilh</a></li>
<li><a href="Hans_Richter_(Dadaist)" title="Hans Richter (Dadaist)">Hans Richter</a></li>
<li><a href="Heinrich_Richter-Berlin" title="Heinrich Richter-Berlin">Heinrich Richter-Berlin</a></li>
<li><a href="Christian_Schad" title="Christian Schad">Christian Schad</a></li>
<li><a href="Egon_Schiele" title="Egon Schiele">Egon Schiele</a></li>
<li><a href="Karl_Schmidt-Rottluff" title="Karl Schmidt-Rottluff">Karl Schmidt-Rottluff</a></li>
<li><a href="Georg_Schrimpf" title="Georg Schrimpf">Georg Schrimpf</a></li>
<li><a href="Max_Schwimmer" title="Max Schwimmer">Max Schwimmer</a></li>
<li><a href="Franz_Wilhelm_Seiwert" title="Franz Wilhelm Seiwert">Franz Wilhelm Seiwert</a></li>
<li><a href="Georg_Tappert" title="Georg Tappert">Georg Tappert</a></li>
<li><a href="F%C3%A9lix_Vallotton" title="Félix Vallotton">Félix Vallotton</a></li>
<li><a href="Heinrich_Vogeler" title="Heinrich Vogeler">Heinrich Vogeler</a></li></ul>
<p><br>
<b>Literatur</b>
</p>
<ul><li><a href="Ernst_Angel" title="Ernst Angel">Ernst Angel</a></li>
<li><a href="Hugo_Ball" title="Hugo Ball">Hugo Ball</a></li>
<li><a href="Johannes_R._Becher" title="Johannes R. Becher">Johannes R. Becher</a></li>
<li><a href="Gottfried_Benn" title="Gottfried Benn">Gottfried Benn</a></li>
<li><a href="Ernst_Blass" title="Ernst Blass">Ernst Blass</a></li>
<li><a href="Franz_Blei" title="Franz Blei">Franz Blei</a></li>
<li><a href="Paul_Boldt" title="Paul Boldt">Paul Boldt</a></li>
<li><a href="Georg_Brandes" title="Georg Brandes">Georg Brandes</a></li>
<li><a href="Max_Brod" title="Max Brod">Max Brod</a></li>
<li><a href="Theodor_D%C3%A4ubler" title="Theodor Däubler">Theodor Däubler</a></li>
<li><a href="Hedwig_Dohm" title="Hedwig Dohm">Hedwig Dohm</a></li>
<li><a href="Albert_Ehrenstein" title="Albert Ehrenstein">Albert Ehrenstein</a></li>
<li><a href="Carl_Einstein" title="Carl Einstein">Carl Einstein</a></li>
<li><a href="Heinrich_Fischer_(Autor)" title="Heinrich Fischer (Autor)">Heinrich Fischer</a></li>
<li><a href="Paul_Heinzelmann" title="Paul Heinzelmann">Heinz Elm</a></li>
<li><a href="Andr%C3%A9_Gide" title="André Gide">André Gide</a></li>
<li><a href="Claire_Goll" title="Claire Goll">Claire Goll</a></li>
<li><a href="Yvan_Goll" title="Yvan Goll">Yvan Goll</a></li>
<li><a href="Ferdinand_Hardekopf" title="Ferdinand Hardekopf">Ferdinand Hardekopf</a></li>
<li><a href="Paul_Hatvani" title="Paul Hatvani">Paul Hatvani</a></li>
<li><a href="Georg_Hecht_(Literaturkritiker)" title="Georg Hecht (Literaturkritiker)">Georg Hecht</a></li>
<li><a href="Max_Herrmann-Nei%C3%9Fe" title="Max Herrmann-Neiße">Max Herrmann-Neiße</a></li>
<li><a href="Georg_Heym" title="Georg Heym">Georg Heym</a></li>
<li><a href="Kurt_Hiller" title="Kurt Hiller">Kurt Hiller</a></li>
<li><a href="Jakob_van_Hoddis" title="Jakob van Hoddis">Jakob van Hoddis</a></li>
<li><a href="Marie_Holzer" title="Marie Holzer">Marie Holzer</a></li>
<li><a href="Angela_Rohr" title="Angela Rohr">Angela Hubermann</a></li>
<li><a href="Richard_H%C3%BClsenbeck" class="mw-redirect" title="Richard Hülsenbeck">Richard Hülsenbeck</a></li>
<li><a href="Heinrich_Eduard_Jacob" title="Heinrich Eduard Jacob">Heinrich Eduard Jacob</a></li>
<li><a href="Hanns_Johst" title="Hanns Johst">Hanns Johst</a></li>
<li><a href="Franz_Jung" title="Franz Jung">Franz Jung</a></li>
<li><a href="Oskar_Kanehl" title="Oskar Kanehl">Oskar Kanehl</a></li>
<li><a href="Rudolf_Kapri" class="mw-redirect" title="Rudolf Kapri">Rudolf Kapri</a></li>
<li><a href="Hermann_Kasack" title="Hermann Kasack">Hermann Kasack</a></li>
<li><a href="Julius_Talbot_Keller" title="Julius Talbot Keller">Julius Talbot Keller</a></li>
<li><a href="Kurt_Kersten_(Autor)" title="Kurt Kersten (Autor)">Kurt Kersten</a></li>
<li><a href="Wilhelm_Klemm_(Lyriker)" title="Wilhelm Klemm (Lyriker)">Wilhelm Klemm</a></li>
<li><a href="Gottfried_K%C3%B6lwel" title="Gottfried Kölwel">Gottfried Kölwel</a></li>
<li><a href="Arthur_Kronfeld" title="Arthur Kronfeld">Arthur Kronfeld</a></li>
<li><a href="Else_Lasker-Sch%C3%BCler" title="Else Lasker-Schüler">Else Lasker-Schüler</a></li>
<li><a href="Alfred_Lichtenstein" title="Alfred Lichtenstein">Alfred Lichtenstein</a></li>
<li><a href="Heinrich_Mann" title="Heinrich Mann">Heinrich Mann</a></li>
<li><a href="Charles_P%C3%A9guy" title="Charles Péguy">Charles Péguy</a></li>
<li><a href="Ernst_Stadler" title="Ernst Stadler">Ernst Stadler</a></li>
<li><a href="Theodor_Lessing" title="Theodor Lessing">Theodor Lessing</a></li>
<li><a href="Franz_Mehring" title="Franz Mehring">Franz Mehring</a></li>
<li><a href="Erich_M%C3%BChsam" title="Erich Mühsam">Erich Mühsam</a></li>
<li><a href="Salomo_Friedlaender" title="Salomo Friedlaender">Mynona</a></li>
<li><a href="Karl_Otten" title="Karl Otten">Karl Otten</a></li>
<li><a href="Maximilian_Rosenberg" title="Maximilian Rosenberg">Maximilian Rosenberg</a></li>
<li><a href="Ludwig_Rubiner" title="Ludwig Rubiner">Ludwig Rubiner</a></li>
<li><a href="Ren%C3%A9_Schickele" title="René Schickele">René Schickele</a></li>
<li><a href="Paul_Scheerbart" title="Paul Scheerbart">Paul Scheerbart</a></li>
<li><a href="Walter_Serner" title="Walter Serner">Walter Serner</a></li>
<li><a href="Carl_Sternheim" title="Carl Sternheim">Carl Sternheim</a></li>
<li><a href="Ernst_Toller" title="Ernst Toller">Ernst Toller</a></li>
<li><a href="Frank_Wedekind" title="Frank Wedekind">Frank Wedekind</a></li>
<li><a href="Hans_J%C3%BCrgen_von_der_Wense" title="Hans Jürgen von der Wense">Hans Jürgen von der Wense</a></li>
<li><a href="Franz_Werfel" title="Franz Werfel">Franz Werfel</a></li>
<li><a href="Alfred_Wolfenstein" title="Alfred Wolfenstein">Alfred Wolfenstein</a></li>
<li><a href="Carl_Zuckmayer" title="Carl Zuckmayer">Carl Zuckmayer</a></li></ul>
<p><br>
<b>Politik</b>
</p>
<ul><li><a href="Michail_Alexandrowitsch_Bakunin" title="Michail Alexandrowitsch Bakunin">Michael Bakunin</a></li>
<li><a href="Alexander_Alexandrowitsch_Bogdanow" title="Alexander Alexandrowitsch Bogdanow">Alexander Bogdanow</a></li>
<li><a href="Otto_Corbach" title="Otto Corbach">Otto Corbach</a></li>
<li><a href="Otto_Gross" title="Otto Gross">Otto Gross</a></li>
<li><a href="Pjotr_Alexejewitsch_Kropotkin" title="Pjotr Alexejewitsch Kropotkin">Pjotr Kropotkin</a></li>
<li><a href="Nadeschda_Konstantinowna_Krupskaja" title="Nadeschda Konstantinowna Krupskaja">Nadeschda Krupskaja</a></li>
<li><a href="Lenin" class="mw-redirect" title="Lenin">Lenin</a></li>
<li><a href="Karl_Liebknecht" title="Karl Liebknecht">Karl Liebknecht</a></li>
<li><a href="Anatoli_Wassiljewitsch_Lunatscharski" title="Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski">Anatoli Lunatscharski</a></li>
<li><a href="Rosa_Luxemburg" title="Rosa Luxemburg">Rosa Luxemburg</a></li>
<li><a href="Rudolf_Rocker" title="Rudolf Rocker">Rudolf Rocker</a></li>
<li><a href="Otto_R%C3%BChle_(Politiker%2C_1874)" title="Otto Rühle (Politiker, 1874)">Otto Rühle</a></li>
<li><a href="Leo_Trotzki" title="Leo Trotzki">Leo Trotzki</a></li></ul>
</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>„Die Aktion.“ Reprint der Zeitschrift 1911–1932, alle Ausgaben in 15 Bänden. Mit Einführung und Kommentar von <a href="Paul_Raabe" title="Paul Raabe">Paul Raabe</a>. Kraus, Millwood, New York, 1983; Photomech. Nachdruck der ersten vier Jahrgänge bereits 1961 bei Cotta, Stuttgart. Mit Einführung, Zeugnissen, drei Verzeichnissen (1. der Mitarbeiter und 2. der Rezensionen und behandelten Personen sowie 3. zum Verlag <i>Die Aktion</i> und seinen Veranstaltungen und Veröffentlichungen)</li>
<li><a href="Lothar_Lang" title="Lothar Lang">Lothar Lang</a>: <i>Die Titelblätter der „Aktion“</i>. In: <i>Marginalien. Blätter der Pirckheimer-Gesellschaft</i>, Berlin, Siebenundzwanzigstes Heft, November 1967, S. 8–14</li>
<li><i>Die Aktion. Sprachrohr der expressionistischen Kunst.</i> Hrsg.: Städtisches Kunstmuseum Bonn, Bonn 1984</li>
<li><i>Die Aktion 1911–1918. Wochenschrift für Politik Literatur und Kunst. Herausgegeben von <a href="Franz_Pfemfert" title="Franz Pfemfert">Franz Pfemfert</a>.</i> Eine Auswahl von <a href="Thomas_Rietzschel" title="Thomas Rietzschel">Thomas Rietzschel</a>. Aufbau, Berlin und Weimar 1986, sowie DuMont, Köln 1987, ISBN 3-7701-2137-6</li>
<li><i>Aktion und Sturm. Holzschneidekunst und Dichtung der Expressionisten.</i> Hrsg. von Elmar Mittler und Jan-Jasper Fast. Niedersächsische Staats- und Unibibliothek Göttingen, Göttingen 2003, ISBN 3-930457-28-8</li>
<li>Melanie Dannhorn: <i>Das eigene Fremde: Russland in den expressionistischen Zeitschriften „Der Sturm“ und „Die Aktion“ (1910–1932).</i> Brill/Fink, Paderborn 2023, 426 S., ISBN 978-3-7705-6803-1.</li>
<li>Franz Pfemfert: <i>Ich setze diese Zeitschrift wider diese Zeit.</i> Hrsg. von <a href="Wolfgang_Haug" title="Wolfgang Haug">Wolfgang Haug</a>, Darmstadt und Neuwied 1985, ISBN 3-472-61559-1</li>
<li>Franz Pfemfert: <i>Die Revolutions G.M.B.H. Agitation und politische Satire in der 'Aktion'.</i> Hrsg. von <a href="Knut_Hickethier" title="Knut Hickethier">Knut Hickethier</a>, Wilhelm Heinrich Pott und Kristina Zerges. Anabas, Wilßmar und Steinbach 1973</li>
<li><i>Franz Pfemfert. Zur Erinnerung an einen revolutionären Intellektuellen.</i> In: <a href="Lutz_Schulenburg" title="Lutz Schulenburg">Lutz Schulenburg</a> (Hrsg.): Die Aktion, Heft 209 vom August 2004. <a href="Edition_Nautilus" title="Edition Nautilus">Edition Nautilus</a>, Hamburg <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220516-334X%22&amp;key=cql">0516-334X</a></span></span></li>
<li><i>Pfemfert. Erinnerungen und Abrechnungen. Texte und Briefe.</i> Hrsg. von <a href="Lisbeth_Exner" title="Lisbeth Exner">Lisbeth Exner</a> und <a href="Herbert_Kapfer_(Autor)" title="Herbert Kapfer (Autor)">Herbert Kapfer</a>. Belleville, München 1999, ISBN 3-923646-35-6</li>
<li>Ursula W. Baumeister: <i>„Die Aktion“ 1911–1932. Publizistische Opposition und literarischer Aktivismus der Zeitschrift im restriktiven Kontext.</i> Erlangen &amp; Jena 1996, ISBN 3-7896-0807-6</li>
<li>Marcel Bois: <i>Eine transnationale Freundschaft im Zeitalter der Extreme. Leo Trotzki und die Pfemferts</i>, in: <a href="Jahrbuch_f%C3%BCr_Forschungen_zur_Geschichte_der_Arbeiterbewegung" class="mw-redirect" title="Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung">Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung</a>, 14. Jg., 2015, H. 3, S. 98–116.</li>
<li>Marcel Bois: <i>Jenseits des Expressionismus. Die Aktion als Zeitschrift kommunistischer Dissidenz während der Weimarer Republik</i>, in: Expressionismus, Nr. 5, 2017, S. 25–36.</li>
<li>Marcel Bois: <i>„Das andere Deutschland verkörperte Pfemfert.“ Die Zeitschrift Die Aktion und der Erste Weltkrieg</i>, in: <a href="Frank_Jacob_(Historiker)" title="Frank Jacob (Historiker)">Frank Jacob</a> und Riccardo Altieri (Hg.): Krieg und Frieden im Spiegel des Sozialismus 1914–1918, Berlin 2018, S. 190–202.</li>
<li><a href="Lothar_Peter" title="Lothar Peter">Lothar Peter</a>: <i>Literarische Intelligenz und Klassenkampf. „Die Aktion“ 1911–1932.</i> Köln 1972, ISBN 3-7609-0053-4</li>
<li><a href="Paul_Raabe" title="Paul Raabe">Paul Raabe</a>: <i>„Ich schneide die Zeit aus.“ Expressionismus und Politik in Franz Pfemferts „Aktion“ 1911–1918.</i> München 1964</li>
<li>Julijana Ranc: <i>Alexandra Ramm-Pfemfert. Ein Gegenleben.</i> Edition Nautilus, Hamburg 2004, ISBN 3-89401-446-6</li>
<li>Petra Jenny Vock: <i>Kritikwürdige Lyrik aus dem Kriege, dokumentarisch vielleicht wichtig. Die Gedichte des „Aktions“-Lyrikers <a href="Alfred_Vagts" title="Alfred Vagts">Alfred Vagts</a> aus dem Ersten Weltkrieg.</i> Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft XLIII, 2004, S. 231–266.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Aktion" class="extiw external" title="s:Die Aktion">Wikisource: Die Aktion</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Die_Aktion?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Die Aktion</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://ur.dadaweb.de/dada-p/P0001362.shtml">Detaillierte bibliografische Angaben zur <i>Aktion</i> in der Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://cgi-host.uni-marburg.de/~omanz/forschung/modul.php?f_mod=Mh05">Oliver Pfohlmann: Die Aktion 1911–1932</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.edition-nautilus.de/programm/dieaktion/list-self.html">DIE AKTION, Edition Nautilus, Hamburg</a>, Fortsetzung der Zeitschrift</li>
<li>Egon Günther im Gespräch mit Hartmut Geerken u. a. über die Frühzeit der „Aktion“, über Anselm Ruest und andere Personen im Umfeld (Pfemfert, Mynona usw.), in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://shop.jungle.world/artikel/2006/32/der-andere-planet">Jungle World, 2006</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archiv.adk.de/bigobjekt/38856">Sammlung Die Aktion</a> im Archiv der <a href="Akademie_der_K%C3%BCnste_(Berlin)" title="Akademie der Künste (Berlin)">Akademie der Künste, Berlin</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Franz Pfemfert. Ich setze diese Zeitschrift wider diese Zeit</i>, hg. von Wolfgang Haug, Darmstadt und Neuwied, 1985, S. 21</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerald Raunig: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.republicart.net/disc/aap/raunig07_de.htm">Der Autor als Verräter</a>, in: <i>republicart.net</i>, 10/2004 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.republicart.net/disc/aap/raunig07_de.pdf">(als pdf)</a> Vorabdruck aus Gerald Raunig: <i>Kunst und Revolution. Künstlerischer Aktivismus im langen 20. Jahrhundert</i>, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://scans.hebis.de/HEBCGI/show.pl?12954246_toc.pdf">Inhaltsverzeichnis</a> Turia + Kant, Wien 2005, ISBN 3-85132-425-0 (Ein Beitrag über Walter Benjamins Essay <i><a href="Der_Autor_als_Produzent" title="Der Autor als Produzent">Der Autor als Produzent</a></i> von 1934)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Marcel Bois: <i>Eine transnationale Freundschaft im Zeitalter der Extreme. Leo Trotzki und die Pfemferts</i>, in: <a href="Jahrbuch_f%C3%BCr_Forschungen_zur_Geschichte_der_Arbeiterbewegung" class="mw-redirect" title="Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung">Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung</a>, 14. Jg., 2015, H. 3, S. 98–116.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Olaf_Kistenmacher" title="Olaf Kistenmacher">Olaf Kistenmacher</a>: <i>Die Aktion (1911-1932).</i> In: <a href="Wolfgang_Benz" title="Wolfgang Benz">Wolfgang Benz</a> (Hrsg.): <i>Handbuch des Antisemitismus Band 6: Publikationen.</i> De Gruyter / Saur, Berlin 2013, ISBN 978-3-11-030535-7, S. 9–10</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Die Aktion Heft 220</i>, Rezension bei <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.derleser.net/2014/01/die-aktion-heft-220.html">derleser.net</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Diverse: <cite style="font-style:italic">Die Aktion 04Jg 1914</cite>. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://archive.org/details/DieAktion04jg1914">archive.org</a> [abgerufen am 29.&nbsp;Januar 2021]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Die+Aktion&amp;rft.au=Diverse&amp;rft.btitle=Die+Aktion+04Jg+1914&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>

<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-w" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
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Normdaten&nbsp;(Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4127687-5">4127687-5</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/175491009/">175491009</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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